Josef Mikl 1929 - 2008

Parsch, Salzburg, 1955 - 56

 

2 Betonglasfenster (Auferstehung Christi, Geburt Christi)

220 x 263 cm

210 x 258 cm

Glasfenster Parsch, Auferstehung, 1955 / 56

Josef Mikl erhielt 1955 seinen ersten Auftrag über zwei Betonglasfenster für die gerade in Errichtung befindliche Kirche der Pfarre Parsch in Salzburg. Das Architetenteam Arbeitsgruppe 4 (Wilhelm Holzbauer, Friedrich Kurrent und Johannes Spalt) gestaltete den alten Gutshof Weichselbaumhof in die erste moderne Kirche Österreichs um. Zahlreiche österreichische Künstler und ihre Arbeiten wie eine Kreuzplastik aus Beton von Fritz Wotruba oder die Betontüren nach Entwürfen von Oskar Kokoschka waren an dem Projekt beteiligt. An Stelle der ehemaligen Stalltore sollten zwei Glasfenster entstehen. Die Arbeitsgruppe 4 betraute Josef Mikl mit dem Entwurf und der Ausführung der Fenster. Sie stellen damit Mikls ersten Auftrag für die Gestaltung von Glasfenstern dar. Er thematisierte die Geburt Christi und gegenüberliegend die Auferstehung. Einige Entwürfe fertigte er 1955 in Tempera an. Die beiden erhaltenen zeigen leichte Abweichungen von der schließlich als Betonglasfenster ausgeführten Fenster.

Entwurf Glasfenster Parsch

Am 4. August 1956 erfolgte die Weihe der Kirche auf den Titel "Kirche zum Kostbarsten Blut".

Glasfenster Parsch Geburt Christi, 1955 / 56
Glasfenster Parsch, Auferstehung, 1955 /56