Josef Mikl 1929 - 2008

Josef Mikl: Zu den Wandbildern

In meinen Bildern existierten immer schon eine Figur, Büste, die für sich und aus dem Bild heraussprach oder zwei Figuren, Büsten, die miteinander redeten.
Der Beschauer konnte die Gespräche verfolgen, auch wenn sie schwer zu verstehen waren, er mußte genau zuhören.
Daher fiel es jetzt leichter, die Ideen, die Abfolge entsprechender Wandbilder mit Monologen und Dialogen zu entwickeln.
Entstehen rechts und links zwei Figuren, durch den Rahmen begrenzt, so ist der Abstand zwischen den Figuren die Dialogfigur.
Die Malerei respektiert keine wortlosen, keine namenlosen Helden.