Josef Mikl 1929 - 2008

Josef Mikl: Idee und Inhalt

 

Der Satire, den tragisch-komischen Komödien, stehe ich näher als den erbaulichen Stücken.
Dem kritischen Gespräch näher als dem wohlgestimmten.
Daher meine Auswahl der Monologe und Dialoge aus den Stücken unserer großer Satiriker.
Keine Sprache hat größere gebildet.
Im Sommer 1994 entstanden im Burgenland, neben der Textauswahl, die ersten Zeichnungen und Entwürfe.
Als oftmaliger Leser mit dem schlechtesten Gedächtnis mußte ich vieler wieder prüfen.
Nicht alles ist für die Malerei geeignet, manches widersteht und würde literarisch oder musikalisch besser wirken.
Oft sind großartige Gespräche zu mächtig für zwei Figuren, für drei, mehr sollten nicht auf die Bildfläche kommen.
Textstellen wollte ich hineinmalen, wie in die Decke auch.
Keine Spruchbänder, keine sprachlosen Sprechblasen, sondern die Wörter in die Malerei hineingemalt als Malerei.
Meine Handschrift scheint schwer lesbar, daher werden die wenigen ausgesuchten Texte erläutert.