Josef Mikl 1929 - 2008

Ausstellung Wien Museum MUSA, Das satirische Werk

 

Eröffnung: 31. Jänner 2018, 18.30 Uhr

Ausstellungsdauer: 1. Februar - 1. April 2018

 

Wien Museum MUSA
Felderstraße 6-8, 1010 Wien, (neben dem Rathaus)

 

 

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

 

Im Zentrum der Ausstellung über den österreichischen Maler Josef Mikl steht ein einzigartiger Bestand von Skizzenbüchern, Textblättern, Episkopbildern und Heften, der durch eine Schenkung von Brigitte Bruckner-Mikl an das MUSA kam. In pointierten Darstellungen und bissigen Satiren reagierte Mikl auf seine Zeitgenossen und die Kunstszene dieser Zeit. Es entstanden abenteuerliche Geschichten wie etwa in den Skizzenheften „Wunderpferd“ und „Kulturtagung in Worpswede“. Mit seiner wohl bekanntesten Figur, der Journalistenfresserin Hawranek, schaffte er sich ein Ventil gegenüber Kritik: „Vor vielen Jahren, als die Erde noch flach was, zerbiss die Hawranek schon Zeitungen und Redakteure.“

Der Künstler trennte diese Gesellschaftssatire von seinem malerischen Werk, das mit den Decken- und Wandbildern im Großen Redoutensaal der Wiener Hofburg nach dem Brand von 1992 einen Höhepunkt erreichte.

Durch den in dieser Ausstellung gelegten Fokus auf das satirische Werk werden Mikls Persönlichkeit, seine Sicht auf Zeitgenossen und die Kulturszene näher beleuchtet.

 

Kuratorinnen | Gabriele Baumgartner, Semirah Heilingsetzer